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Kauf

Hausgeld

Hausgeld ist der monatliche Beitrag, den Wohnungseigentümer an die Wohnungseigentümergemeinschaft zahlen. Es deckt laufende Kosten, Verwaltung, Instandhaltung und Zuführungen zur Rücklage ab.

Warum dieser Begriff wichtig ist

Hausgeld beeinflusst die tatsächliche monatliche Belastung einer Eigentumswohnung. Ein niedriger Kaufpreis kann weniger attraktiv sein, wenn Hausgeld, Rücklage und geplante Maßnahmen hohe laufende oder zukünftige Kosten erwarten lassen.

Praxisbeispiel

Eine Wohnung wirkt günstig, hat aber ein auffällig hohes Hausgeld und Protokolle mit Hinweisen auf Dach- und Fassadensanierung. Der Käufer muss dann nicht nur die Rate, sondern auch mögliche Sonderumlagen in seine Entscheidung einbeziehen.

Wann begegnet Ihnen dieser Begriff?

  • Wohnungskauf
  • Wirtschaftsplan
  • Eigentümerversammlung
  • Finanzierungsplanung
  • Rücklagenprüfung

Häufige Missverständnisse

  • Hausgeld ist nicht dasselbe wie Nebenkosten für Mieter.
  • Ein niedriges Hausgeld kann auch auf zu geringe Rücklagen hindeuten.
  • Nicht jeder Anteil ist auf Mieter umlagefähig.

Rothwild in der Praxis

Bei Rothwild wird Hausgeld zusammen mit Wirtschaftsplan, Rücklage und Protokollen betrachtet. So entsteht ein Bild davon, ob die Wohnung wirtschaftlich ruhig läuft oder ob größere Gemeinschaftsthemen absehbar sind.

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