Fünf Dinge, die Käufer vor dem Notartermin wissen sollten
Ein Notartermin ist kein Formakt. Er ist der Moment, in dem aus einer Absicht ein rechtsgültiger Kauf wird — und genau deshalb lohnt es sich, ihn nicht zu unterschätzen. Hier sind fünf Dinge, die jeder Käufer vorher wissen sollte.
1. Den Kaufvertrag vorher lesen
Der Entwurf des Kaufvertrags muss Ihnen mindestens 14 Tage vor dem Termin vorliegen — das ist gängige Praxis und sinnvoll. Nutzen Sie diese Zeit wirklich. Lesen Sie den Vertrag in Ruhe, am besten zweimal, und notieren Sie sich Fragen. Beim Termin selbst ist es zu spät für eine erste Lektüre.
2. Finanzierung muss stehen — nicht fast stehen
Eine Finanzierungszusage „in Aussicht“ ist keine Finanzierungszusage. Vor dem Notartermin sollte die Finanzierung verbindlich stehen. Alles andere ist ein Risiko — für Sie und für den Verkäufer, der sich auf einen reibungslosen Ablauf verlässt.
3. Fragen stellen ist erlaubt
Der Notar ist neutral — er vertritt weder Käufer noch Verkäufer, sondern erklärt den Vertrag rechtlich korrekt. Das heißt aber nicht, dass Sie schweigen müssen. Fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist. Das ist genau der Sinn der notariellen Belehrung.
4. Übergabetermin und -protokoll vereinbaren
Im Kaufvertrag sollte klar stehen, wann die Übergabe stattfindet und was protokolliert wird: Zählerstände, Schlüsselanzahl, Zustand der Immobilie. Ein sauberes Übergabeprotokoll erspart später viele Diskussionen.
5. Den Notar nicht fürchten
Viele Käufer empfinden den Termin als einschüchternd — unnötig. Der Notartermin ist Routine für alle Beteiligten außer für Sie. Mit guter Vorbereitung wird aus Nervosität Klarheit. Und genau dafür sind wir da: Wir begleiten Sie nicht nur bis zum Termin, sondern auch währenddessen.
Stehen Sie kurz vor Ihrem Notartermin und haben noch Fragen? Sprechen Sie mit uns — bevor Sie unterschreiben.