Zum Inhalt springen

Recht & Steuern

Erbbaurecht

Das Erbbaurecht erlaubt, ein Gebäude auf einem fremden Grundstück zu besitzen oder zu errichten, während für die Grundstücksnutzung meist ein Erbbauzins gezahlt wird.

Auch relevant: Erbpacht, Erbbaugrundstück, Erbbauzins

Warum dieser Begriff wichtig ist

Erbbaurecht ist wichtig, weil Käufer dabei nicht ohne Weiteres Grundstück und Gebäude zusammen erwerben. Die rechtliche Konstruktion beeinflusst Wert, Finanzierung, Laufzeit, Wiederverkauf und laufende Kosten, auch wenn das Haus äußerlich wie ein normales Eigenheim wirkt.

Praxisbeispiel

Ein Haus wird zu einem attraktiven Kaufpreis angeboten, steht aber auf einem Erbbaugrundstück mit begrenzter Restlaufzeit. Dann muss geprüft werden, wie hoch der Erbbauzins ist, wann der Vertrag endet und ob Banken die Finanzierung zu den gewünschten Konditionen begleiten.

Wann begegnet Ihnen dieser Begriff?

Der Begriff begegnet beim Kauf von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken, deren Grund und Boden einem Dritten gehört. Besonders aufmerksam sollten Käufer werden, wenn Exposé oder Grundbuch auf Erbbaurecht, Erbbauzins oder Heimfallregelungen hinweisen.

Rothwild in der Praxis

Rothwild ordnet Erbbaurechte offen ein, weil sie weder automatisch schlecht noch automatisch unproblematisch sind. Entscheidend sind Vertragsbedingungen, Restlaufzeit, Erbbauzins, Anpassungsklauseln und die Frage, ob der Preis diese Besonderheiten angemessen widerspiegelt.

WEITERLESEN

Mehr dazu im Journal

Alle Artikel