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Recht & Steuern

Sondernutzungsrecht

Ein Sondernutzungsrecht gibt einem Wohnungseigentümer das ausschließliche Nutzungsrecht an einer Fläche, die rechtlich zum Gemeinschaftseigentum gehört. Typisch sind Gartenanteile, Stellplätze oder Terrassenflächen.

Auch relevant: Sondernutzung, exklusives Nutzungsrecht, Stellplatzrecht

Warum dieser Begriff wichtig ist

Das Sondernutzungsrecht ist wichtig, weil es Wohnwert und Verkaufbarkeit erheblich steigern kann. Gleichzeitig muss klar sein, welche Fläche umfasst ist, wer sie pflegt und ob bauliche Veränderungen erlaubt sind.

Praxisbeispiel

Eine Erdgeschosswohnung wird mit Garten angeboten. Der Garten gehört aber nicht als Sondereigentum zur Wohnung, sondern ist über ein Sondernutzungsrecht zugeordnet. Käufer sollten deshalb Teilungserklärung und Plan genau prüfen.

Wann begegnet Ihnen dieser Begriff?

  • Wohnungskauf
  • Teilungserklärung
  • Garten- oder Stellplatznutzung
  • Gemeinschaftsordnung
  • Verkauf einer Eigentumswohnung

Häufige Missverständnisse

  • Sondernutzungsrecht ist nicht dasselbe wie Eigentum an der Fläche.
  • Die genaue Lage muss dokumentiert sein.
  • Nicht jede Nutzung oder Bebauung ist automatisch erlaubt.

Rothwild in der Praxis

Bei Rothwild wird ein Sondernutzungsrecht nicht nur als Verkaufsargument genannt. Wir klären, ob Unterlagen, Pläne und tatsächliche Nutzung zusammenpassen, damit der Mehrwert für Käufer belastbar ist.

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