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Bewertung

Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren ist ein Bewertungsverfahren für Immobilien, bei denen die erzielbaren Erträge im Mittelpunkt stehen. Es wird häufig bei vermieteten Mehrfamilienhäusern, Wohn- und Geschäftshäusern oder Kapitalanlagen angewendet.

Warum dieser Begriff wichtig ist

Das Verfahren ist wichtig, weil bei vermieteten Immobilien nicht nur Fläche und Substanz zählen, sondern dauerhaft erzielbare Mieten, Bewirtschaftungskosten, Restnutzungsdauer und Liegenschaftszins. Kleine Änderungen dieser Annahmen können den Wert deutlich verschieben.

Praxisbeispiel

Zwei Mehrfamilienhäuser haben dieselbe Wohnfläche, aber unterschiedliche Mieten und Instandhaltungskosten. Das Haus mit stabilen, marktgerechten Mieten und geringeren Risiken kann im Ertragswertverfahren besser abschneiden als das äußerlich attraktivere Objekt.

Wann begegnet Ihnen dieser Begriff?

  • Bewertung vermieteter Immobilien
  • Kapitalanlagekauf
  • Bankprüfung
  • Verkehrswertgutachten
  • Portfolioentscheidung

Häufige Missverständnisse

  • Das Ertragswertverfahren ist keine einfache Mietmultiplikation.
  • Der Liegenschaftszins ist kein Kreditzins.
  • Hohe Mieten erhöhen den Wert nur, wenn sie nachhaltig erzielbar sind.

Rothwild in der Praxis

Bei Rothwild betrachten wir beim Ertragswert nicht nur die aktuelle Miete, sondern auch Mietniveau, Zustand, Leerstandsrisiko und regionale Nachfrage. So wird sichtbar, ob ein Ertrag belastbar ist oder nur auf dem Papier gut aussieht.

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