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Recht & Steuern

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie anfällt. Sie wird vom Bundesland festgelegt und gehört zu den Kaufnebenkosten.

Warum dieser Begriff wichtig ist

Die Grunderwerbsteuer beeinflusst die Liquiditätsplanung, weil sie zusätzlich zum Kaufpreis gezahlt werden muss. Ohne ausreichendes Eigenkapital kann sie zum Engpass werden, selbst wenn die monatliche Finanzierungsrate tragbar erscheint.

Praxisbeispiel

Ein Käufer kalkuliert nur den Kaufpreis und die Maklercourtage. Nach dem Notartermin kommt der Steuerbescheid, und mehrere zehntausend Euro werden fällig. Wurde dieser Betrag vorher eingeplant, bleibt der Kaufprozess deutlich ruhiger.

Wann begegnet Ihnen dieser Begriff?

  • Kaufnebenkostenplanung
  • Notarieller Kaufvertrag
  • Steuerbescheid
  • Finanzierungsberatung
  • Eigenkapitalprüfung

Häufige Missverständnisse

  • Die Grunderwerbsteuer ist nicht im Kaufpreis enthalten.
  • Sie ist nicht dasselbe wie Grundsteuer.
  • Ohne Zahlung kann sich die Eigentumsumschreibung verzögern.

Rothwild in der Praxis

Bei Rothwild wird die Grunderwerbsteuer in Gesprächen zum Gesamtbudget früh benannt. Dadurch wird sichtbar, ob ein Kauf nicht nur beim Angebotspreis, sondern auch bei Nebenkosten und Rücklagen tragfähig bleibt.

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