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Bewertung

Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren ist ein Bewertungsverfahren, das Bodenwert und Gebäudesachwert zusammenführt. Es wird häufig bei selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern angewendet.

Warum dieser Begriff wichtig ist

Das Sachwertverfahren ist wichtig, weil es die bauliche Substanz systematisch berücksichtigt. Herstellungskosten, Alterswertminderung, Außenanlagen und Marktanpassung entscheiden darüber, ob der rechnerische Wert auch zum Markt passt.

Praxisbeispiel

Ein gepflegtes Einfamilienhaus hat solide Substanz, aber einen Grundriss aus den 1970er Jahren. Das Sachwertverfahren berücksichtigt Gebäude und Alter, doch erst die Marktanpassung zeigt, wie Käufer diesen Zustand heute bewerten.

Wann begegnet Ihnen dieser Begriff?

  • Bewertung von Einfamilienhäusern
  • Verkehrswertgutachten
  • Versicherungs- und Finanzierungsfragen
  • Erbfall
  • Verkaufsvorbereitung

Häufige Missverständnisse

  • Sachwert ist nicht automatisch Verkaufspreis.
  • Hohe Baukosten erhöhen den Marktwert nicht immer eins zu eins.
  • Die Marktanpassung ist kein Nebendetail.

Rothwild in der Praxis

Bei Rothwild wird das Sachwertverfahren mit Nachfrage, Lage und Zielgruppe abgeglichen. Gerade bei älteren Häusern ist entscheidend, ob die vorhandene Substanz dem entspricht, was Käufer heute suchen und finanzieren können.

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