A
Unterlagen
Die Abgeschlossenheitsbescheinigung bestätigt, dass eine Wohnung oder Einheit baulich hinreichend von anderen Bereichen getrennt ist. Sie ist eine wichtige Grundlage für die Bildung von Wohnungs- oder Teileigentum.
Verkauf
Ein Alleinauftrag ist ein Maklervertrag, bei dem ein Eigentümer einem Makler für eine bestimmte Zeit die Vermarktung einer Immobilie überträgt. Je nach Ausgestaltung kann der Eigentümer weiterhin selbst Käufer finden oder diese Möglichkeit ausschließen.
Energie & Zustand
Altlasten sind schädliche Boden- oder Grundwasserverunreinigungen, die aus früherer Nutzung eines Grundstücks stammen und Kauf, Verkauf oder Bebauung erheblich beeinflussen können.
Recht & Steuern
Die Auflassungsvormerkung ist eine Eintragung im Grundbuch, die den Anspruch des Käufers auf Eigentumsübertragung sichert. Sie schützt den Käufer in der Zeit zwischen notariellem Kaufvertrag und endgültiger Umschreibung.
Unterlagen
Der Aufteilungsplan zeigt bei Wohnungseigentum, wie Gebäude und Flächen in Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum und gegebenenfalls Sondernutzungsrechte gegliedert sind.
B
Unterlagen
Die Baubeschreibung dokumentiert Bauweise, Ausstattung, Materialien und technische Standards einer Immobilie. Sie kann für Neubau, Sanierung oder Verkauf eine wichtige Informationsgrundlage sein.
Unterlagen
Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung eines Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsicht. Sie wird im Baulastenverzeichnis geführt und kann Nutzung, Bebauung oder Erreichbarkeit eines Grundstücks beeinflussen.
Unterlagen
Eine Bauvoranfrage klärt vor einem vollständigen Bauantrag einzelne planungsrechtliche Fragen und kann mehr Sicherheit zu Bebauung, Erweiterung oder Nutzung geben.
Region & Lage
Ein Bebauungsplan ist eine kommunale Satzung, die festlegt, wie Grundstücke in einem bestimmten Gebiet genutzt und bebaut werden dürfen. Er kann unter anderem Art und Maß der baulichen Nutzung, Baugrenzen und Geschossigkeit regeln.
Finanzierung
Der Beleihungswert ist ein vorsichtig ermittelter Wert, den Banken für die langfristige Sicherheit einer Immobilienfinanzierung ansetzen. Er liegt häufig unter dem Marktwert oder Kaufpreis.
Bewertung
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke innerhalb einer bestimmten Zone. Er wird von Gutachterausschüssen aus Kaufpreisen abgeleitet und meist als Eurobetrag pro Quadratmeter angegeben.
E
Kauf
Die Eigentümergemeinschaft ist die Gemeinschaft aller Wohnungseigentümer einer Anlage und entscheidet über gemeinschaftliche Kosten, Instandhaltung und Verwaltung.
Unterlagen
Der Energieausweis dokumentiert den energetischen Zustand eines Gebäudes anhand von Kennwerten. Er kann als Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis vorliegen und ist bei vielen Verkäufen oder Vermietungen Pflicht.
Recht & Steuern
Das Erbbaurecht erlaubt, ein Gebäude auf einem fremden Grundstück zu besitzen oder zu errichten, während für die Grundstücksnutzung meist ein Erbbauzins gezahlt wird.
Verkauf
Eine Erbengemeinschaft entsteht, wenn mehrere Personen gemeinsam Erben einer Immobilie werden. Entscheidungen über Verkauf, Nutzung oder Verwaltung müssen grundsätzlich gemeinsam getroffen werden.
Recht & Steuern
Erschließungskosten sind Kosten für die Anbindung eines Grundstücks an öffentliche Infrastruktur. Dazu können Straßen, Wege, Wasser, Abwasser, Beleuchtung oder weitere Anlagen gehören.
Bewertung
Das Ertragswertverfahren ist ein Bewertungsverfahren für Immobilien, bei denen die erzielbaren Erträge im Mittelpunkt stehen. Es wird häufig bei vermieteten Mehrfamilienhäusern, Wohn- und Geschäftshäusern oder Kapitalanlagen angewendet.
Vermarktung
Ein Exposé ist die strukturierte Darstellung einer Immobilie mit Fotos, Fakten, Lage, Zustand, Grundrissen und rechtlich relevanten Informationen. Es soll Interesse wecken und zugleich eine sachliche Entscheidungsgrundlage liefern.
F
Finanzierung
Eine Finanzierungsbestätigung ist eine Aussage einer Bank oder eines Finanzierungsberaters, dass eine Finanzierung grundsätzlich darstellbar erscheint. Sie ist keine endgültige Darlehenszusage.
Unterlagen
Die Flurkarte zeigt ein Grundstück im amtlichen Kataster mit Grenzen, Flurstücksnummern, Lage und angrenzenden Grundstücken. Sie wird auch Liegenschaftskarte genannt.
Unterlagen
Ein Flurstück ist eine amtlich vermessene und im Liegenschaftskataster geführte Grundstücksfläche mit eigener Nummer und klarer Lagebezeichnung.
G
Unterlagen
Die Gebäudeversicherung schützt eine Immobilie typischerweise gegen Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder weitere vereinbarte Risiken und ist beim Eigentumsübergang sorgfältig zu beachten.
Recht & Steuern
Gemeinschaftseigentum umfasst die Teile einer Wohnungseigentumsanlage, die allen Eigentümern gemeinsam gehören. Dazu zählen meist Dach, Fassade, tragende Bauteile, Treppenhaus und viele Leitungen.
Unterlagen
Das Grundbuch ist das amtliche Register für Eigentum, Rechte und Belastungen an Grundstücken. Es zeigt unter anderem Eigentümer, Grundschulden, Dienstbarkeiten und Vormerkungen.
Recht & Steuern
Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie anfällt. Sie wird vom Bundesland festgelegt und gehört zu den Kaufnebenkosten.
Finanzierung
Eine Grundschuld ist ein Grundpfandrecht, das häufig zur Absicherung eines Immobiliendarlehens im Grundbuch eingetragen wird.
Unterlagen
Grundstücksteilung bedeutet, ein bestehendes Grundstück in mehrere rechtlich selbstständige Flurstücke aufzuteilen. Sie erfordert Vermessung und muss mit Baurecht, Erschließung und Nutzung vereinbar sein.
Bewertung
Der Gutachterausschuss ist ein unabhängiges Fachgremium, das Kaufpreisdaten auswertet und Informationen zum Immobilienmarkt bereitstellt. Dazu zählen Bodenrichtwerte, Marktberichte und weitere Bewertungsdaten.
K
Kauf
Die Käuferprovision ist der Anteil der Maklervergütung, den der Käufer bei erfolgreichem Immobilienkauf zahlt. Sie muss wirksam vereinbart und transparent ausgewiesen werden.
Kauf
Kaufnebenkosten sind Kosten, die beim Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis entstehen. Dazu gehören meist Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls Maklercourtage.
Recht & Steuern
Kaufpreisfälligkeit bedeutet, dass die im Kaufvertrag vereinbarten Voraussetzungen für die Zahlung des Kaufpreises erfüllt sind. Der Notar teilt dies den Beteiligten in der Regel mit einer Fälligkeitsmitteilung mit.
Recht & Steuern
Der Kaufvertrag regelt den Verkauf einer Immobilie notariell. Er enthält unter anderem Kaufpreis, Objektbeschreibung, Rechte, Belastungen, Zahlungsbedingungen, Übergabe und Haftungsregelungen.
L
Bewertung
Lagequalität beschreibt, wie gut ein Standort zur Nutzung, Zielgruppe und Nachfrage einer Immobilie passt. Sie umfasst Makrolage, Mikrolage, Infrastruktur, Umfeld, Erreichbarkeit und Entwicklungsperspektive.
Recht & Steuern
Lastenfreistellung bedeutet, dass eine Immobilie beim Verkauf von bestimmten eingetragenen Belastungen, etwa Grundschulden, frei gemacht wird. Der Ablauf wird meist über Notar, Bank und Grundbuchamt gesteuert.
Bewertung
Der Liegenschaftszins ist ein Zinssatz, der im Ertragswertverfahren verwendet wird. Er wird aus Marktdaten abgeleitet und beschreibt die marktübliche Verzinsung des im Grundstück gebundenen Kapitals.
Recht & Steuern
Die Löschungsbewilligung ist die Zustimmung des Berechtigten, einen Grundbucheintrag löschen zu lassen. Häufig betrifft sie Grundschulden, die nach Ablösung eines Darlehens nicht mehr benötigt werden.
M
Verkauf
Ein Makleralleinauftrag ist ein Maklervertrag, bei dem ein Eigentümer nur einen Makler mit der Vermarktung beauftragt. Die genaue Bindung hängt von der vertraglichen Ausgestaltung ab.
Verkauf
Der Maklervertrag regelt die Zusammenarbeit mit einem Makler, insbesondere Leistung, Laufzeit, Provision, Auftraggeber und Voraussetzungen für einen Provisionsanspruch.
Recht & Steuern
Mängelhaftung beschreibt die rechtliche Verantwortung für Sach- oder Rechtsmängel einer Immobilie. Bei gebrauchten Immobilien wird sie im Kaufvertrag häufig begrenzt, arglistig verschwiegene Mängel bleiben jedoch relevant.
Bewertung
Der Marktwert beschreibt den Preis, der für eine Immobilie unter gewöhnlichen Marktbedingungen voraussichtlich erzielbar ist. Er orientiert sich an Nachfrage, Objektqualität und vergleichbaren Verkäufen.
Kauf
Der Miteigentumsanteil beschreibt den rechnerischen Anteil eines Wohnungseigentümers am gemeinschaftlichen Eigentum. Er wird meist in Bruchteilen oder Tausendsteln angegeben.
Energie & Zustand
Modernisierung bezeichnet Maßnahmen, die eine Immobilie technisch, energetisch oder funktional verbessern. Sie geht über reine Instandhaltung hinaus und kann Komfort, Effizienz oder Nutzbarkeit erhöhen.
N
Verkauf
Eine Nachlassimmobilie ist eine Immobilie, die Teil eines Nachlasses ist und nach einem Erbfall bewertet, genutzt, gehalten oder verkauft werden muss.
Recht & Steuern
Nießbrauch ist ein umfassendes Nutzungsrecht an einer Immobilie. Die berechtigte Person darf die Immobilie nutzen oder Erträge daraus ziehen, ohne Eigentümer zu sein.
Recht & Steuern
Ein Notaranderkonto ist ein treuhänderisch geführtes Konto des Notars, über das Kaufpreiszahlungen nur in besonderen Fällen und bei berechtigtem Sicherungsinteresse abgewickelt werden.
Kauf
Der Notartermin ist der Termin, in dem der Immobilienkaufvertrag beurkundet wird. Ohne notarielle Beurkundung ist ein Grundstücks- oder Immobilienkauf in Deutschland grundsätzlich nicht wirksam.
Unterlagen
Nutzfläche bezeichnet Flächen einer Immobilie, die nutzbar sind, aber nicht oder nicht vollständig als Wohnfläche zählen, etwa Keller, Abstellräume, Technikräume oder Garagen.
O
Unterlagen
Objektunterlagen sind Dokumente, die eine Immobilie rechtlich, wirtschaftlich, technisch und energetisch beschreiben. Dazu gehören etwa Grundbuch, Energieausweis, Pläne, Flurkarte und Wohnflächenangaben.
Vermarktung
Off-Market bezeichnet eine Immobilienvermarktung, bei der ein Objekt nicht öffentlich auf den üblichen Portalen angeboten wird. Stattdessen werden ausgewählte Interessenten gezielt angesprochen.
S
Bewertung
Das Sachwertverfahren ist ein Bewertungsverfahren, das Bodenwert und Gebäudesachwert zusammenführt. Es wird häufig bei selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern angewendet.
Energie & Zustand
Sanierungsstau beschreibt notwendige Arbeiten an einer Immobilie, die über längere Zeit aufgeschoben wurden. Er kann technische, energetische, optische oder sicherheitsrelevante Bereiche betreffen.
Recht & Steuern
Sondereigentum bezeichnet die Teile einer Wohnungseigentumsanlage, die einem einzelnen Eigentümer allein zugeordnet sind. Dazu gehören typischerweise die Räume einer Wohnung, soweit sie rechtlich abgrenzbar sind.
Recht & Steuern
Ein Sondernutzungsrecht gibt einem Wohnungseigentümer das ausschließliche Nutzungsrecht an einer Fläche, die rechtlich zum Gemeinschaftseigentum gehört. Typisch sind Gartenanteile, Stellplätze oder Terrassenflächen.
Recht & Steuern
Spekulationssteuer ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die mögliche Besteuerung privater Veräußerungsgewinne aus Immobilien. Entscheidend sind unter anderem Haltedauer, Nutzung und steuerliche Ausnahmen.
T
Unterlagen
Die Teilungserklärung regelt, wie ein Gebäude in Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum aufgeteilt ist. Sie enthält oft auch Rechte, Pflichten und Nutzungsregeln innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft.
Recht & Steuern
Eine Teilungsversteigerung ist ein gerichtliches Verfahren, mit dem eine gemeinsame Immobilie verwertet werden kann, wenn Miteigentümer sich nicht auf eine andere Lösung einigen.
V
Verkauf
Die Verkäuferprovision ist der Anteil der Maklervergütung, den der Verkäufer bei erfolgreicher Vermittlung oder Nachweis eines Immobilienverkaufs zahlt. Sie wird im Maklervertrag vereinbart.
Unterlagen
Verkaufsunterlagen sind die Dokumente, die für Vermarktung, Käuferprüfung, Finanzierung und Notartermin benötigt werden. Sie umfassen rechtliche, technische, energetische und wirtschaftliche Informationen zur Immobilie.
Recht & Steuern
Die Verkehrssicherungspflicht beschreibt die Verantwortung von Eigentümern, erkennbare Gefahren auf Grundstücken oder an Gebäuden angemessen zu sichern.
Bewertung
Der Verkehrswert ist der Wert, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach rechtlichen Gegebenheiten, tatsächlichen Eigenschaften und Marktlage voraussichtlich zu erzielen ist. Er ist gesetzlich definiert.
Verkauf
Vermarktungsdauer bezeichnet die Zeitspanne vom Marktstart einer Immobilie bis zur Kaufentscheidung oder zum notariellen Abschluss. Sie hängt von Preis, Nachfrage, Objektqualität und Vorbereitung ab.
Finanzierung
Die Vorfälligkeitsentschädigung ist ein möglicher Ausgleich an die Bank, wenn ein Immobiliendarlehen vor Ende der Zinsbindung zurückgezahlt wird. Sie kann beim Verkauf einer finanzierten Immobilie entstehen.
Recht & Steuern
Ein Vorkaufsrecht gibt einer berechtigten Person oder Stelle die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen in einen bereits geschlossenen Kaufvertrag einzutreten. Es kann privat oder öffentlich-rechtlich begründet sein.
W
Recht & Steuern
Ein Wegerecht erlaubt, ein fremdes Grundstück als Zugang oder Zufahrt zu nutzen. Es kann privatrechtlich vereinbart und im Grundbuch gesichert sein.
Bewertung
Wertermittlung ist die strukturierte Einschätzung des Wertes einer Immobilie. Sie berücksichtigt Objektmerkmale, Lage, Zustand, rechtliche Rahmenbedingungen und Marktdaten.
Kauf
Der Wirtschaftsplan ist die jährliche Finanzplanung einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Er enthält erwartete Einnahmen, Ausgaben, Hausgeldvorschüsse und Zuführungen zur Rücklage.
Unterlagen
Die Wohnflächenberechnung weist aus, welche Flächen einer Immobilie als Wohnfläche angesetzt werden. Sie folgt je nach Grundlage bestimmten Regeln, etwa zur Anrechnung von Dachschrägen, Balkonen oder Terrassen.
Region & Lage
Die Wohnlage beschreibt das konkrete Umfeld einer Immobilie, darunter Ruhe, Infrastruktur, Nachbarschaft, Erreichbarkeit, Nahversorgung und Nachfrage.
Recht & Steuern
Ein Wohnrecht erlaubt einer Person, eine Immobilie oder bestimmte Räume zu bewohnen, ohne Eigentümer zu sein. Es kann im Grundbuch eingetragen und zeitlich oder lebenslang ausgestaltet sein.
Unterlagen
Das Wohnungsgrundbuch ist das eigene Grundbuchblatt einer Eigentumswohnung. Es zeigt Eigentümer, Miteigentumsanteil, Rechte und Belastungen der konkreten Einheit.